+ Martin Gerth: Der grüne Betrug - Wie echter Klimaschutz zwischen Tagespolitik und Lobbyismus auf der Strecke bleibt
Martin Gerth zeigt in seinem Buch die Hintergründe auf. Immer wieder erscheinen neue Studien, die den betroffenen Interessensgruppen rein zum Beweis ihrer Thesen und zur Sicherung ihrer politischen Ziele dienen. Es wird hin und her debattiert (wie auch Kopenhagen zeigte) und der Klimawandel geht ungebremst weiter. Der Blick hinter die Kulissen, den der Autor macht, zeigt schockierende Ergebnisse. Es ist notwendig, Einzelinteressen zu überwinden und sich gemeinsam für einen wirklichen Klimaschutz einzusetzen. Es geht um unsere Zukunft und um die unserer Nachkommen. Das Buch wendet sich vor allem an Interessierte, die sich noch wenig mit Themen rund um Klimaschutz und Klimawandel befasst haben. Martin Greth gibt in seinem Buch einen sehr verständlichen und gut erklärten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft, in der Politik und zu Technologien. Ein Kapitel zum Schluss des Buches zeigt konkrete Maßnahmen, mit denen die angestrebten Klimaschutzziele erreicht werden können.
Martin Gerth: „Der grüne Betrug - Wie echter Klimaschutz zwischen Tagespolitik und Lobbyismus auf der Strecke bleibt“, 2009 by Redline Verlag, FinanzBuch Verlag GmbH, München, 240 Seiten, 19.90 Euro
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+ Worldwatch Institute, Heinrich-Böll-Stiftung: Zur Lage der Welt 2010
Essen, wohnen, Urlaub machen … Täglich konsumieren wir und belasten damit unsere Umwelt. Geht das auch anders? Längst hat der Markt die Zielgruppe der »LOHAS« entdeckt, der »Lifestyles of Health and Sustainability«. Doch genügt dieser Modetrend wirklich? Brauchen wir nicht vielmehr einen Wertewandel – von der Konsumgesellschaft westlicher Prägung hin zu einer Kultur der Nachhaltigkeit? Gut leben, doch nicht auf Kosten anderer – wäre das nicht erstrebenswert? Die notwendigen Veränderungen werden umfassend sein und erfordern mehr als ein paar kleine politische Reformen oder ein Stellen an der Steuerschraube. Sie betreffen unsere Art zu wirtschaften ebenso wie unser individuelles Handeln. Wie so ein Wandel aussehen könnte und was im Einzelnen dafür getan werden muss, beschreiben die Experten des renommierten Worldwatch Institutes in Washington. Seit 1984 veröffentlicht das Institut jedes Jahr den Bericht »Zur Lage der Welt«.
Worldwatch Institute, Heinrich-Böll-Stiftung: Zur Lage der Welt 2010: Einfach besser leben - Nachhaltigkeit als neuer Lebensstil, oekom verlag, München 2010, 316 Seiten für 19.90 €
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+ Michael Müller, Kai Niebert: Epochenwechsel
»Tatsächlich geht es nicht nur um das Altersrheuma einer maroden Finanzordnung, sondern auch um die Geburtsschmerzen einer neune Ära.« Michael Müller und Kai Niebert analysieren die drängenden Krisen unserer Zeit – von der Finanz- und Wirtschaftskrise bis hin zur Klima- und Rohstoffkrise. Trotz bedrückender Erkenntnisse macht das Ergebnis Mut: Ein »Window of opportunity« tut sich auf für die Gestaltung der Zukunft. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer Effizienzrevolution und im konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Autoren entwerfen eine glaubwürdige Alternative für die Zukunft und liefern mit alltagsnahen Beispielen konkrete Handlungsanleitungen, wie jeder Einzelne zu diesem grünen New Deal beitragen kann.
Michael Müller war Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium und davor viele Jahre umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Kai Niebert arbeitet an der Leibniz Universität Hannover. Er entwickelt dort theoretisch und empirisch fundierte Strategien zur Vermittlung des Klimawandels. Er gehört dem Präsidium des Deutschen Naturschutzrings an.
Michael Müller, Kai Niebert: „Epochenwechsel - Plädoyer für einen grünen New Deal“, oekom verlag, München 2009, 279 Seiten, 19.90 Euro
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+ Frank Asbeck: Eine solare Welt
Frank Asbeck gehört zu den Pionieren der deutschen Solarbranche. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, eines der drei größten Solarunternehmen der Welt. Asbecks Rat in Fragen der Energiepolitik ist quer durch alle Parteien gefragt. In diesem Buch zeigt er, wie Sonnenenergie unsere Zukunft bestimmen wird - und wie Umwelt, Klima und Wirtschaft davon profitieren. Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung und Klimaschädlichkeit - das sind die offensichtlichsten Nachteile von Öl, Gas und Kohle. Zudem machen fossile Energien und zentrale Stromnetze unsere Gesellschaft abhängig von Großkonzernen und undemokratischen Regimes. Und für die Entwicklungsländer sind solche gigantischen Infrastrukturen unbezahlbar. Deshalb kann eine ökologische und sozial gerechte Energieversorgung, so Asbeck, in Zukunft nur aus erneuerbaren Energien kommen. Auch die Atomkraft sei da keine Alternative - schon allein wegen der ungelösten Entsorgungs-problematik.
Asbeck, Frank: „ Eine solare Welt - Der SolarWorld-Chef über die Zukunft unserer Energieversorgung“, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, 224 Seiten, 14,95 Euro
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+ Wir sägen an unserem Ast
Die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise, hervorgerufen durch eine entfesselte Ökonomie des Westens, ist das Problem der Gegenwart. Sie bringt ein wachsendes Gefälle bei Einkommen und Vermögen mit sich, mit Armut und Hunger als Folge Hinzu kommen die Energiekrise auf Grund des zur Neige gehenden Öls und ein gefährlicher Klimawandel weltweit. Kriege, Demokratieabbau und fehlende Gerechtigkeit nehmen zu. Mit diesen Risiken beschäftigt sich Dietrich Papsch, der „Sonnensucher vom Kahleberg“ in seinem dritten Buch und zeigt ausgehend von globalen Zusammenhängen und lokalen Gegebenheiten Wege zum Gegensteuern auf. „Wir haben als mündige Bürger und Verbraucher Fähigkeit und Vermögen, etwas gegen diese Risiken zu unternehmen. Wir müssen nur unsere Rechte wahrnehmen und durchsetzen!“, ist sich Papsch sicher. „Wollen wir uns und unseren Nachkommen nicht den Ast absägen, auf dem wir als zeitweilige Bewohner dieser Erde sitzen, brauchen wir zur Bewältigung der Wirtschafts-, Sozial-, Klima- und Energiekrise einen völlig neuen Ansatz.“ Diesen für jedermann praktikablen Ansatz zeigt er in seinem Buch.
Papsch, Dietrich: „Wir sägen an unserem Ast - Über Geldverbrennung, Klimawandel, Demokratieverlust und die Notwendigkeit zum Umsteuern“, Verlag DeBehr, Radeberg, 1. Auflage 2009, 232 Seiten, 14,95 Euro
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+ WorldChanging: Das Handbuch der Ideen für eine bessere Zukunft
Überall auf dem Globus arbeiten Menschen an den drängenden Problemen dieser Erde. In 549 Beiträgen von 69 internationalen Autoren vereint WorldChanging diese Individuen und präsentiert die interessantesten Ideen, Projekte und Initiativen für die Gestaltung einer besseren Zukunft. Die sieben Themenschwerpunkte Konsum, Wohnen, Städte, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und unser Planet schaffen einen umfassenden Überblick. Ein neues Standardwerk zur Nachhaltigkeit. Ein inspirierendes Buch, das Mut macht und zu neuem Denken und Handeln motiviert!
Steffen, Alex (Hrsg.): „WorldChanging: Das Handbuch der Ideen für eine bessere Zukunft“; Knesebeck Verlag, 480 Seiten, Vorwort von Al Gore, 39,95 Euro
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+ Packen wir’s an: Klarheit, Kreativität und Mut in einer verrückt gewordenen Welt
Warum kreieren wir als Gesellschaften eine Welt, die wir als Individuen verabscheuen? Warum können wir nicht aufhören, über die zahlreichen Missstände in der Welt zu klagen, obwohl wir doch wissen, dass all das nicht nötig wäre? Diese Fragen stellt Frances M. Lappé in ihrem neuen Buch „Packen wir’s an.“ Lappé weiß, dass es keinen Grund gibt daran zu zweifeln, dass wir etwas verändern können. Ihr Buch erzählt von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die aus dem Kreislauf der Hoffungslosigkeit ausgebrochen sind und mit neuen Ideen, genialen Innovationen und Mut sich aufgemacht haben, eine neue, bessere Welt zu schaffen. „Packen wir’s an“ ist ein kleines Buch mit einer großen Botschaft.
Frances M. Lappé, (*1944) ist Mitbegründerin einer Reihe Organisationen, die sich sozialen und ökologischen Fragen widmen. Sie ist Autorin von zwölf Büchern, wie dem Bestseller "Diet for a Small Planet". 1987 wurde ihr der alternative Friedensnobelpreis verliehe
Lappé, Frances Moore: „Packen wir’s an: Klarheit, Kreativität und Mut in einer verrückt gewordenen Welt“, J. Kampausen Verlag, 1. Auflage 2009, 180 Seiten, 17,50 Euro
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+ Muhammad Yunus - Banker der Armen
Nachdem er jahrelang vergeblich versucht hatte, Kreditinstitute davon zu überzeugen, Klein-darlehen an bedürftige ohne Rückzahlungsgarantien zu vergeben, gründete Muhammad Yunus in Bangladesh die Grameen Bank. Inzwischen haben mehr als 100 Millionen Menschen, v.a. Frauen, so genannte Mikrokredite nach Yunus Modell erhalten und damit einen sehr realen Ausweg aus dem Teufelskreis der Armut gefunden. Ein Buch über die Macht der Würde, über die revolutionäre Kraft der Phantasie, über Hoffnung und Zivilcourage. Muhammad Yunus erhielt für sein Engagement im Jahr 2006 den Friedensnobelpreis.
Spiegel, Peter: „Muhammad Yunus - Banker der Armen. Der Friedensnobelpreisträger. Sein Leben. Seine Vision. Seine Wirkung“, Herder Verlag Freiburg, 4. Auflage 2009, 158 Seiten, 8,95 Euro
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+ Der Mann, der Bäume pflanzte
Ein Klassiker der französischen Literatur ist „Der Mann der Bäume pflanzte“, neu illustriert von Quint Buchholz: Kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt der Schäfer Elzéard Bouffier, in der verödeten, zerstörten Provence Bäume zu pflanzen. Einfach so, um die Welt wieder schön zu machen, pflanzt er Tag für Tag, jahrzehntelang. Und schafft es tatsächlich, dadurch vielen Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken. Die Bilder des preisgekrönten Malers und Illustrators Quint Buchholz unterstreichen die hochaktuelle Thematik, die in dieser Geschichte liegt: Ein Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur nachhaltig zu verändern.
Giono, Jean / Buchholz, Quint: „Der Mann, der Bäume pflanzte“, übersetzt aus dem Französischen von Uli Aumüller. 40 S., durchgehend farbig illustriert, Sanssouci Verlag, 15,90 Euro
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+ Gutes tun und damit Geld verdienen
Wer macht die Zukunft? Zwei junge Manager wollten das genauer wissen und nahmen sich ein Sabbatjahr, um Menschen zu treffen, die unsere Welt verbessern. Aus 230 Gesprächen mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Ecken der Erde destilierten die Autoren 23 Portraits. Sie handeln von Menschen, die erfolgreich sind und Geld verdienen, und die sich gleichzeitig für eine gute Sache einsetzen, dabei Spaß haben und dadurch glücklich sind.
Ein hehrer Anspruch, doch selbst zynische Leser dürften sich am Ende von den Portraits einnehmen lassen. Da ist etwa die Peruanerin Albina Ruis Rios, die eine Müllabfuhr in Limas Armenviertel aufbaute und Hunderte Jobs schaffte. Oder der Amerikaner Chris Eyre, der in Harvard trainiert hat, als Wagniskapitalgeber viel Geld einzusammeln. Eyre nutzt sein Wissen, um in Firmen zu investieren, die Lösungen für soziale und ökologische Probleme anbieten. Oder der indische Augenarzt, der erst in der Rente anfängt eine Klinik aufzubauen, die jährlich 200 000 Menschen vor dem Erblinden rettet.
Wohltuend ist auch der Ansatz der Autoren, dass sich mit kapitalistischen Methoden und mit Hilfe von Konzernen unter Umständen mehr Gutes erreichen lässt als mit einer wirtschaftsfeindlichen Bürgerinitiative. Ein weiteres Plus dieses Buches über Sozial-Unternehmer ist der Verzicht auf Panikmache. Die Autoren konzentrieren sich auf das Positive. So entsteht eine Gebrauchsanweisung für latent Unzufriedene, die ihr Leben so umbauen möchten dass sie auch bald zu den „Zukunftsmachern“ gehören.
Johanna Stefanska / Wolfgang Hafenmayer: „Die Zukunftsmacher. Eine Reise zu Menschen, die die Welt verändern – und was Sie von Ihnen lernen können“, Oekom Verlag, München 2007, 253 Seiten, 19,90 Euro.
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+ Öko, Al Gore, der neue Kühlschrank und ich
Als Peter Unfried im Sommer 2006 aus dem Kino kam, wo er Al Gores Unbequeme Wahrheit gesehen hatte, ging ihm ein Licht auf. Unfried orientierte sich neu: vom bewusst gleichgültigen Hedonisten zum bewussten fröhlichen und genußorientierten neuen Öko. Was ist ein neuer Öko? Ein konsequenter, bewusster Konsument, der auf Gesundheit und Nachhaltigkeit achtet und sich dabei wohlfühlen möchte. Anders ausgedrückt: Er interessiert sich für bessere, also natürliche und die Umwelt schonendere Produkte, nimmt dadurch Einfluss auf den Markt und bereichert seinen Alltag. Denn: Wer ein Produkt als Ganzes ablehnt, kann keinen Einfluss auf den Markt nehmen. Mit heißer Ironie beschreibt Unfried die Probleme seiner Umorientierung, etwa beim Kauf eines A++ Kühlschrankes, der sich auch noch ökonomisch und ökologisch rechnen sollte oder beim Wechsel des Stromanbieters. Schön beschrieben ist auch, wie er sich, übrigens vergeblich, für die energetische Sanierung seines Wohnhauses einsetzte oder wie er sich an einer Dach-Photovoltaikanlage beteiligen wollte, ohne viel Geld auszugeben und trotzdem möglichst hohe Erlöse aus dem Stromverkauf zu erzielen.
Peter Unfried: „Öko, Al Gore, der neue Kühlschrank und ich“, Dumont Verlag, Köln 2008, 239 Seiten, 14,90 Euro
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+ Das wahre Abenteuer: aktiv werden
85.000 Kilometer waren sie unterwegs. In Flugzeugen, Bussen oder Jeeps, auf Straßen und Pisten, durch Regenwälder, Wüsten, Dörfer und Millionenmetropolen reisten Jan, Tim und Matti - drei Wirtschaftsstudenten der Uni Witten/Herdecke - achteinhalb Monate durch 25 Entwicklungsländer, um eine Antwort auf die immer gleiche Frage zu finden: Was befähigt Menschen, gesellschaftliche Probleme aktiv anzugehen, statt tatenlos zuzusehen, zu resignieren und zu lamentieren? Sie sprachen auf ihrer Reise mit 33 sogenannten Sozialunternehmern in Asien, Amerika und Afrika über deren Leben und Antrieb, gegen Armut und Krankheiten, gegen Chancenlosigkeit und Ausbeutung zu kämpfen. Die einfachste Antwort gab ihnen der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus in Bangladesch: "Man muss es nur wollen und sich dafür entscheiden. Außergewöhnlicher Fähigkeiten bedarf es nicht." Ein ungewöhnlichen Reisebericht von Jan Holzapfel, Tim Lehmann und Matti Spieker.
Holzapfel, Jan / Lehmann, Tim / Spiecker, Matti , „Expedition Welt: Vom Abenteuer, sich zu engagieren“ oekom verlag, 304 Seiten, (1. Aufl. Februar 2008), 16,90 Euro
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+ Megatrend Umweltinnovation
In vielen Staaten der EU, vor allem in Deutschland, boomen derzeit die innovativen Umwelttechnologien. Dieser Trend bestätigt diejenigen, die seit Langem darauf hinweisen, dass eine anspruchsvolle Umweltpolitik wichtige Wachstums- und Modernisierungspotenziale besitzt. Und er widerlegt diejenigen, die einer anspruchsvollen Umweltpolitik unterstellen, sie behindere Wirtschaftswachstum.
Wie Umweltinnovationen entstehen, wie sie angeregt und gefördert werden können und welchen Ansprüchen sie im Prozess der „ökologischen Modernisierung" genügen müssen, zeigt der erfahrene und renommierte Umweltpolitikforscher und Berater Martin Jänicke in diesem Buch.
Martin Jänicke liefert ein analytisch fundiertes Plädoyer für eine anspruchsvolle Umweltpolitik. Er fordert einen radikalen technischen Wandel, um einen leistungsfähigen Innovationsprozess in Gang zu setzen, der Umweltbelastungen von wirtschaftlichem Wachstum abkoppelt.
Informationen zum Erwerb unter: www.oekom.de
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+ Bin ich ein Umwelt-Typ?
Ob Weltveränderer, Resignierter, Egoist oder überforderter Helfer: Umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln ist eine Frage der Persönlichkeit. Das ist die Erkenntnis der vorliegenden Studie, in der die Autoren aus umfangreichem empirischem Material die Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitstyp und Umweltverhalten ableiten. Sie zeichnen ein anschauliches Bild der verschiedenen Typen und zeigen, welche Einstellungen das Umweltverhalten entscheidend beeinflussen. Gemeinsam mit Lebensstilen und -formen erschließen die Persönlichkeitstypen ein besseres Verständnis für die Grenzen, aber auch für die Chancen von nachhaltigem Handeln. Sie stellen die weitere Forschung auf eine neue Grundlage und können als strategischer Ansatz für Umweltpolitik und Nachhaltigkeitsinitiativen genutzt werden.
Buba, Hanspeter / Globisch, Susann e/ oekom verlag / 136 Seiten / (1. Aufl. Juli 2008) / 19,90 Euro
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+ Mehr als fünf Minuten Strom sparen
Waren Sie auch bei der Aktion dabei und haben für fünf Minuten das Licht ausgeknipst? Feine Sache, diese Aktion Licht aus! Für unser Klima". Musste ja mal ein Zeichen her, schließlich steigt der Stromverbrauch deutscher Haushalte seit Jahren. Aber wäre nicht eine dauerhafte politische Lösung besser? Vielleicht wie in Dänemark, wo eine Zeit lang jeder eine Prämie erhielt, der ein energieeffizientes Haushaltsgerät kaufte? Und welche Ideen gibt es sonst noch?
Lesen Sie das Buch "Strom sparen im Haushalt", herausgegeben von Corinna Fischer, und verschaffen Sie sich einen Überblick über Verbrauchstrends, Einsparpotenziale, Steuerungsinstrumente und andere Lösungen, die helfen können, den Stromverbrauch von Haushalten dauerhaft zu senken.
Redaktion: Hans-Dieter Sohn, Tel.: 089/54 41 8425, Fax: 089/54 41 8449, E-Mail: newsletter@oekom.de
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